Informationen zu Hasköy (Usak)
Das besondere an Hasköy sind die tiefen Canyons.
Die Canyon’s befinden sich hauptsächlich östlich am Tal von Banaz und dem Fluss Dokuzsele.
Die Schluchten verlaufen von Hasköy über Ulubey durch die Gebiete Asarönü, Ciceklidere, Hamamdere, Güzelyaka, und Camcilar in Richtung Süden nach Pinardere

Die Gesamtlänge der Canyon’s beträgt ca. 75 km. In Ciceklidere und Caldere erreichen sie bis zu 300 m Tiefe.
Somit sind die Canyon’s in der Türkei bei Usak (Hasköy) die zweit größten auf der Welt.
Dem Betrachter bieten sich hier sehr interessante Aussichten !

Man kann bei Usak und ihrer Umgebung noch sehr viele Antike finden. Aus diesem Grund haben viele Archäologen ihre Eindrücke in Bücher und Zeitungen veröffentlicht.

Hasköy in Zahlen:

Einwohnerzahl: 1200
Berge: Saphane (2121 m, Norden), Murat (2309 m, Nordosten), Bulkaz (1990 m, Südosten)
Flüsse: Gediz, Menderes
Temperaturen:
Sommer (35 - 40°C), Winter (4 - 5°C)


Übersichtskarte von Usak
UŞAK Archeologie Museum
Im Jahre 1966 wurde ein Museumsbau Idee entworfen. Im gleichen Jahr wurde der Museumsgrundbesitz enteignet, 1967 fing der Bau an, 1969 wurde die Errichtung, 1970 die Anordnung und Ausstellung beendet und am 23 Mai 1970 wurde es als Uşak Museum Direktion eröffnet.
Im Museum werden Abgötter aus der alten Bronzezeit, Schnabelmündige Tonkrüge und Äxte in einem Schaufenster zur Schau gestellt. Im anderen Schaufenster kann man hellenistische und römische Ton und Glaswaren sehen.

Die Werke die im Museeum offen ausgestellt werden, sind meistens die Grabstellen, Gelübdestellen und Bußeschriften. Außerdem gibt es hier auch Statuen, die aus dem Blaundus Ruinen gebracht wurden.
In einem anderen Schaufenster kann man neben goldene Schmuckstücke und Glaswaren, die nach den Ausgrabungen vom Uşak Museum entnommen wurde, auch Münzen sehen, die beschlagnahmt oder von den Mitbürgern übergeben wurden.

Im übrigen Teil der Ausstellung werden die Lydien Schätze, die als Karun Schatz benannt wird, zur Schau gestellt. Diese Schätze wurden in der 2. Hälfte der 60 Jahren vom Uşak nach Amerika geschmuggelt und nach Prozessanstrengung vom Kulturministerium im Jahre 1993 wieder nach Usak gebracht.

Im ersten großen Schaufenster werden Silberwerke, die im Jahre 1966 von Ikıztepe geschmuggelt wurden, im zweiten Schaufenster Goldwerke, die im Jahre 1965 geschmuggelt wurden und im dritten Schaufenster Lydien Werke, die im Basmacı Ausgrabungen vom Uşak Museum gefunden wurde, zur Schau gestellt. Außerdem werden auch in den offenen anderen Werken wie Kline, Volüten und Grabtüre ausgestellt.

Stadt Tübingen - Von den Pfalzgrafen von Tübingen zu den Herzögen von Württemberg.

Wie bei anderen "ingen-Orten" weist der Name Tübingen darauf hin, daß die Siedlung vor etwa anderthalb Tausend Jahren von den Alemannen gegründet worden ist. Schriftlich erwähnt wird der Ort allerdings erst zum Jahr 1078, als in der Zeit des Investiturstreits König Heinrich IV. nach seinem "Canossa-Gang" die Burg Tübingen, das "castrum Alemannorum, quod Twingia vocatur", belagerte.

Nach dieser Burg nannten sich ihre Erbauer, die Grafen des Nagoldgaues, Grafen von Tübingen, die in der Mitte des 12. Jahrhunderts die Pfalzgrafenwürde, das Stellvertreteramt des Herzogs von Schwaben, erwarben. Unter ihnen erlebte Tübingen eine erste große Blüte. Aus dem Dorf wird eine Stadt: 1191 werden neben dem Pfarrer auch Kaufleute erwähnt, um 1204 besitzt man einen Galgen, Merkmal der hohen Gerichtsbarkeit, um 1231 endlich wird Tübingen als civitas, also als Ort mit Stadt- und Bürgerrecht, bezeichnet. Wenige Jahre später sind dann auch die Stadtmauern bezeugt. Der "Tübinger Pfennig", eine in der Stadt geschlagene Münze, Tübinger Maße und Gewichte fanden eine weite Verbreitung. [ ]

Reiseland - Türkei
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